Archive for the 'Wissenswertes' Category

Webschau: Fettnäpfchenführer Griechenland online lesen

Heute blickt die Blogsburg mal wieder ganz weit über den Zinnenrand – in Richtung Griechenland. Im Frühjahr kam ein neuer Band der Fettnäpfchenführer-Reihe des Conbook-Verlags zu Griechenland heraus – ein Versuch, das durch hitzige Krisenberichte in den Medien  in Schieflage geratene Verhältnis zwischen Griechen und Deutschen zu beleuchten, ein wenig zum Verständnis der beiden Völker beizutragen und vor allem die schlimmsten Faux Pas im Land der Hellenen aufzuzeigen.

Dazu hat die Augsburger Autorin drei Protagonisten ins Land der Hellen geschickt, wo sie sich in den 34 amüsanten Episoden des Buches den Herausforderungen des Reisens und des griechischen Alltags zu stellen haben. Im Anschluss an jede Episode wird erklärt, was darin schief gelaufen ist und was man hätte besser machen können. Einstreut sind Boxen mit Hintergrundinformationen zu Themen wie (Körper)sprache, (Aber)glaube, (Tisch)sitten, Musik und Tanz (einschließlich Verhalten auf der Tanzfläche) uvm.

Seit 6 Wochen wird jeweils ein Kapitel aus dem Buch im Rahmen des Foto- und Reiseblogs “Blaue Wunder im Land der Götter” komplett online gestellt. Heute stehen also die ersten sechs Kapitel des Buches vollständig im Internet. Wenn morgen dann das siebte Kapitel ins Netzt gestellt wird, ziehen sich die Texte der ersten sechs Episoden wieder hinter die Buchdeckel  zurück, denen sie entsprungen sind.

Computerclub für alle: ACF

Computertechnik ist heute allgegenwärtig. Manchen fasziniert sie. Mancher plagt sich mir ihr und kommt doch nicht um sie herum. Für alle bieten Computerclubs eine interessante Möglichkeit,  mehr darüber zu erfahren, sich Wissen anzueignen und sich auszutauschen. Darum möchte ich hier mal auf das “Augsburger Computerforum” – abgekürzt “ACF” – aufmerksam machen, einen der Augsburger Computerclubs, bei dem ich selbst Mitglied bin. Neben regelmäßigen allgemeinen Treffen finden sich hier spezielle Interessengruppen zusammen, wie eine Microcontroller Projektgruppe und der Chaostreff. Doch es stehen auch Schulungen auf dem Programm, von Grundlagenkursen bis zu Datenbankdesign und Programmierung. Es ist also nicht nur für Freaks etwas dabei. Zu der für den 20. März geplanten Einführung in die Computertechnik heißt es beispielsweise ausdrücklich in der Ankündigung “Außer dem Interesse sein Wissen zu erweitern sind keine Vorraussetzungen notwendig” und als Zielgruppe sind hier Anfänger, Jugendliche und Senioren genannt. Andere Schulungen wiederum bedienen speziellere Interessen wie Webdesign und Programmsprachen.

Das schöne an einem solchen Computerclub ist, dass im Rahmen der Zusammenkünfte auch über die eigentlichen Schulungstermine hinaus Ansprechpartner für weitere Fragen vorhanden sind, dass man sich gegenseitig hilft und dass auch Geselligkeit ihren Raum hat.

Also ruhig mal die Website ansehen und/oder bei einem der Treffen vorbeischaun!

Das neue Textil- u. Industriemuseum

Nach einer Eröffnungsfeier am 20.01. 2010 beginnt am 21. Januar der reguläre Museumsbetrieb im neuen Augsburger “tim“, dem Textil- und Industriemuseum im passenden historischen Gemäuer der Augsburger Kammgarn-Spinnerei (AKS). Der Bayerische Rundfunk spinnt zu diesem Anlass anschaulich an dem roten Faden der Geschichte, der von der Blütezeit der Augsburger Textilindustrie zu ihrer Museumsreife führt, und macht Lust auf den Museumsbesuch.

rund um die Augsburger Blogger-Abmahnung

Mittlerweilen kann man auf der Website der betroffenen Blogger, die fast 1900 Euro hätten berappen sollen, den Schriftverkehr zu der Abmahnerei nachlesen und somit genau sehen, wie das in der Praxis gelaufen ist.

Telepolis / Heise hat den Vorfall auch kommentiert und aus diesem Anlass auch mal die WayBack-Machine angeworfen, um einen Blick auf Gribls archivierte Homepage zu werfen zu einem Zeitpunkt als sie – anders als im Moment der Recherche – noch online verfügbar war.

Jetzt ist der Bürger an der Reihe!

stand da zu lesen. Da fragt man sich schon …. mit was wohl? Im Licht der Ereignisse nehmen solche Worte einen bedrohlichen Klang an.

Der OB selbst sagt  in seiner auf der offiziellen Website der Stadt veröffentlichten Pressemitteilung zum Thema nun u.a.:

“Bedauerlicherweise war die stadt-interne Vorgehensweise in der Angelegenheit um die Domain-Registrierung keineswegs optimal.”

und

Es bleibt der Ansporn für uns, unsere Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern in der Stadt weiterhin zu pflegen und auszubauen.

Privatfernsehen kaum glaubhafter als Twitter

so meinen die Teilnehmer von Provinzblogger Sebastians nicht repräsentativer Umfrage zu Twitter, die er gerade ausgewertet hat. Allerhand Interessantes zum Twitter-Verhalten sehr übersichtlich aufbereitet. Doch nichts dabei, was mir den praktischen Nutzen von Twitter erklären würde. Selbst habe ich mich mal angemeldet, nutze es jedoch so gut wie gar nicht, da ich für mich persönlich keinen praktischen Zweck darin sehe und es im Verdacht habe, ein neuer Zeiträuber zu sein. Liegt wahrscheinlich daran, dass es zu wenig Twitterer in meinem direkten Umfeld gibt.

Alkohol am Lenker

Gestern hat mich ein Polizist aufgeklärt. Nein, nicht weil er mich mit Alkohol am Lenker angetroffen hat, sondern weil ich es wissen wollte. Bei dem Wetter jetzt fahre ich nämlich gern mit dem Radl zum Biergarten. Dort hatten wir unlängst mal diskutiert, ob Alkohl am Fahrradlenker rechtlich die gleichen Folgen hat wie Alkohl am Steuer eines PKW und jeder war anderer Meinung. Zufällig stand gestern ein Infowagen der Polizei am Bauernmarkt in Hochzoll Und zufällig brauchte ich gerade kein schlechtes Gewissen zu haben. Denn ich hatte zu der Zeit außer einem halben Liter Tee und einem Liter Mineralwasser nichts getrunken. Also habe ich mich rein getraut und gefragt. Die Auskunft lautete, dass absolute Verkehrsuntüchtigkeit bei 1,6 Promille festgestellt werde. Doch bei Verwicklung in einen Unfall bekomme man auch schon ab 0,3 Promille Probleme. Das deckt sich so in etwa mit dem, was der Bocklradweg erklärt. Dort ist die Frage übersichtlich mit Angabe von Paragraphen abgehandelt. Damit bin ich für die nächste Biergartendiskussion gewappnet.

“Ein Mehr an Freiheit verlangt stets auch ein Mehr an Wissen”

Wie wahr! Es gibt unzählige Sachverhalte, auf die diese Aussage zutrifft und mir fällt kein einziger ein, auf den nicht. Ganz anders als bei dem Slogan “Wissen ist Macht”, den ich noch nie so richtig stimmig fand und der mir vor allem nie Anreiz zur Wissensaneignung war. 23.600 Treffer bei Google zeigen, wieviele darauf mit einem “nichts wissen macht auch nichts” antworten. Wenn es hingegen um Freiheit geht, dann macht “nichts wissen” eben doch was. Ohne Wissen ist sie schlechthin nicht realisierbar.

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Gefallen ist der Satz “Ein Mehr an Freiheit verlangt stets auch ein Mehr an Wissen” auf dem Linux-Infotag am letzten Samstag in Professsor Dr. Klüvers Keynote. Klar, dass er sich in diesem Kontext auf Linux bezog. Genauso gut würde er aber z.B. auf die letzten Augsburger Volksentscheide oder unsere Demokratie überhaupt passen. In diesem Fall hatte Klüver Windows mit Linux verglichen und gemeint, sie verhielten sich zueinander in etwa wie Playmobil zu Lego. Klar, dass die kreativen Möglichkeiten, die Lego-Bausteine bieten, denen der fertigen Playmobilfiguren überlegen sind. Noch dazu gibt es bei Linux nicht nur die Bausteine gratis, sondern obendrein auch noch die Werkzeuge zu ihrer Anfertigung. Fehlt also ein Bauelement um dein Traumprojekt zu bauen, dann machst du es dir eben selbst. Naja, entsprechendes Wissen eben vorausgesetzt. Freilich braucht keiner so weit zu gehen, wenn er nicht will. Linux gibt es inzwischen auch “out of the box”. Aber dann schwinden die Unterschiede zum Playmobil, wenn auch eine Menge andere Vorzüge bleiben.

Mehr als 300 Besucher zählte der diesjährige Linux-Infotag. Besonders groß war der Ansturm auf das Einsteiger-Workshop, bei dem die Gäste Linux Hands-on erkunden konnten. Weil zu dem vormittags angesetzten Termin nicht alle Interessenten zum Zuge kamen, fand nachmittags eine Wiederholung statt. Da waren die Veranstalter genauso flexibel wie das Betriebssystem, das sie propagieren. Kein Wunder. Die Werkzeuge, die wir benutzen, prägen eben nicht nur die Werkstücke, sondern letztendlich auch uns selbst. Dies ist umsomehr wahr, wenn es sich um so omnipräsente und universelle Werkzeuge wie die Computersysteme, die wir nutzen, handelt.

Einen guten Bericht über den Linux-Infotag mit Links zu einem Video und weiteren Berichten gibt es auf der Freifunk-Website.

Augsburg im sozialen Netz

Über Augsburg in Flickr, YouTube und der Blogosphäre hatte ich ja schon berichtet. Heute habe ich mal geguckt, in welchen Social Networks sich die Augsburger so rumtreiben und welche Gruppen sie jeweils in welchem Network gegründet haben (Liste erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit):