Augsburger Wasserwerke einst und heute

Ein riesiger Ansturm herrschte gestern beim Tag der Offenen Tür im historischen Wasserwerk am Hochablass.

Es war auch wirklich interessant, nicht nur von der technischen Seite her, auch baulich ist das Wasserwerk sehenswert. Wie aufwendig und kunstvoll das Innere solcher Zweckbauten doch früher gestaltet wurde! Ein schöner Gesamteindruck! Die riesigen Kolbenpumpen, die seit 1973 außer Betrieb sind, konnte man an diesem Tag wieder in Aktion erleben. Pensionierte ehemalige Stadtwerke- und MAN-Mitarbeiter haben sie dieses Jahr restauriert. Unter ihnen war auch Hermann Gütler, der das Werk dreißig Jahre lang geleitet hatte. Er führte uns und erklärte die Funktionsweise der Pumpen und Brunnen mit allem Drumherum im Detail. Offenbar hatte er seinen Arbeitsplatz geliebt. Begeistert berichtete er von der guten Konstruktion und Funktion “seiner Pumpen” und des ganzen Werkes sowie von den Restaurierungsarbeiten, wußte über die Wasserversorgung der Römer zu erzählen und rühmte die Qualität des Augsburger Trinkwassers, das völlig naturbelassen ist, weder gechlort noch anderweitig aufbereitet werden muss und alle gesetzlichen Schadstoffgrenzwerte weit unterschreitet. Informationsblätter mit der exakten Analyse lagen aus.
Smirne war auch bei diesem Tag der offenen Tür und hat außer dem historischen am Hochablass auch das moderne Wasserwerk am Lochbach besucht und von beiden gute Fotos gemacht.

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