Dönerverbot bleibt bestehen

Ich hab eben beim Arkadas nachgefragt: Das Augsburger Dönerverbot (Lachnummer der ganzen Nation) ist nur dem Schein nach aufgehoben worden. Gastronomen in der Augsburger Maxstrasse dürfen nur dann zwischen 1 und 5 Uhr morgens Snacks  “zum Mitnehmen” verkaufen, wenn sie im Umkreis von 50 Metern um ihr Lokal alle Verunreinigungen (auch die Kotze von Wochenend-Alkoholikern) entfernen, im Umkreis von 25 Metern Lärm durch Feiernde unterbinden (auf’s Maul, wenn er weitersingt?) und eine Ausnahmegenehmigung beantragen. Was die kostet, weiss ich nicht. Sicher nicht billig. Das schwebende Gerichtsverfahren zur Aufhebung des bescheuerten Stadtratsbeschlusses (bzw von CSU, ProAugsburg und FDP) wurde auf Antrag der Stadt Augsburg bereits zwei mal vertagt und ist nun für Januar 2010 vorgesehen.

Mensch, da bin ich aber froh. Ich hatte mich so daran gewöhnt, in Schilda zu wohnen, dass ich ein jähes Auflodern von Vernunft als geradezu  beängstigend empfunden hätte. Liebe Bundesbürger ausserhalb meiner geliebten Heimatstadt: Bitte lacht euch weiter über Augsburg schlapp. Wir Augsburger haben dafür Verständnis. Oder sind zumindest daran gewöhnt.

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