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Freie Netze, freies Wissen

Die erweiterte, aktualisierte  Neuerscheinung des Buches “Freie Netze. Freies Wissen” trägt den neuen Titel “Freiheit vor Ort: Handbuch kommunale Netzpolitik“, steht unter einer Creative Commons-Lizenz und ist auch als kostenloses e-Book zum Download verfügbar.

Das Buch ist (viel) mehr als eine bloße Neuauflage, es ist eher ein Remix von “Freie Netze. Freies Wissen.”, der ganz allgemein Diskussionen über digitale Freiheit auf lokaler Ebene anstoßen will: Fünf der ursprünglichen Kapitel wurden aktualisiert bzw. teilweise grundlegend überarbeitet und mit drei völlig neu verfassten Kapiteln zu Öffentlichem Raum im Netz, dem Web als Kompetenz- und Forschungsfeld und Open Goverment Data sowie insgesamt elf neuen Interviews ergänzt. Ebenfalls finden sich wieder konkrete Projektvorschläge zur Umsetzung auf kommunaler Ebene im Buch.

Da stecken sicher auch jede Menge Ideen zur Umsetzung in Augsburg drin, in dem beispielsweise mit Augsburger Freifunk, Augsburger Linux User Group, Augsburger OpenStreetMap-Aktiven und Computer Forum schon viel in diese Richtung getan wird.

2011: Linux für A(2)

Inzwischen sind Programm und Liste der Präsentationsstände für den 10. Augsburger Linuxtag, der am Samstag, den 26. März 2011,  in den Räumen der Informatik-Fakultät der Hochschule Augsburg (ehemalig Fachhochschule) stattfindet, online.

Dabei geht es nicht nur allein um das freie Betriebssystem Linux, sondern um freie Software und freies Wissen und Wissensaustausch allgemein. So sind beispielsweise auch die Free Software Foundation Europe (FSFE) sowie Freifunk, Amateurradio und und das freie OpenStreetMap-Projekt, das Wikipedia unter den Landkarten und Stadtplänen, vertreten.

2010: Linux für A(2)

tux1_sit-bwo-tran2tux_sit-shine-tran8Heute in 3 Wochen findet der 9. Augsburger Linux Infotag statt. Bis es soweit ist, gibt es hier jeden Samstag einen Arikel dazu, so wie das auf der Blogsburg Tradition geworden ist.
Inzwischen ist außer dem Vortrags- und Workshopprogramm auch eine Liste der Projektstände mit einer Kurzbeschreibung der vorgestellten Projekte online. Dabei zeigt sich die typische Offenheit der Aktivisten, die an freien, von der Gemeinschaft getragene Projekten wie Linux mitarbeiten und sich für sie einsetzen. Nicht immer steht hier Linux im Mittelpunkt, wie an den Ständen der Linux User Groups Augsburg und Ottobrunn und des sidux e.V. Es geht auch um freie Software im allgemeinen, noch allgemeiner um freies Wissen, freie Techniken und Initiativen, die frei wie in Freiheit, nicht wie in Freibier oder Freibeuterei verstehen. So stellt sich beispielsweise die Free Software Foundation Europe vor. Auch alternative freie Betriebssysteme wie Free BSD haben ihren Platz ebenso wie ganz andere freie, nicht kommerzielle Projekte wie Amateurfunk und Freifunk. Insgesamt ein interessanter Einblick in die Potentiale und Errungenschaften freier, spontaner Communities. Bei den Siegern des 5 Euro Business Wettbewerbs, die ihr Siegerprojekt Play the City zeigen, ist der Bezug zur freien Software schlicht der, dass sie sie einsetzen. Dafür ist bei dieser Anwendung zur spielerischen und interaktiven Erkundung unserer Stadt der Augsburg-Bezug am größten. Der einzige Stand, der überhaupt nichts mit freier Software oder Gemeinschaftsprojekten zu tun hat, ist naturgemäß auch der einzige, an dem man von dem Angebot nur gegen Bares profitieren kann. An ihm gibt es belegte Semmeln zu kaufen, damit auch anderer Hunger als allein der nach Freiheit gestillt werden kann.

09: Linux für Augsburg(3)

Heute in einer Woche steigt er, der 8. Augsburger Linux Infotag! Als Mitglied der veranstaltenden Augsburger Linux User Group möchte ich nochmal herzlich alle dazu einladen. Nicht nur reine Linux-Themen, sondern natürlich alles rund um freie Software werden Gegenstand von Vorträgen sein. Infostände befassen sich auch mit Dingen wie Microcontroller, Amateurfunk, Freifunk und vielem mehr. Werft doch mal einen Blick in die Standliste, vielleicht ist auch Euer Hobby vertreten!
Hier noch einmal die Details:

Zeit
28. März 2009, 9:30–17:30 Uhr
Ort
Hochschule Augsburg, Fachbereich Informatik (Eingang Schülestraße):

Eintritt: frei!

Inzwischen steht auch das umfangreiche Programm online. Dass es auch eine Verlosung mit interessanten Preisen wie Büchern und Abos von Linux-Zeitschriften geben wird, kann ich auch schon mal verraten, ebenso wie dass der Keynotesprecher Rainer König auch ein Augsburger Blogger ist.
Fotos von dem Infotag letztes Jahr gibt es zum Beispiel bei der Luga und bei Flickr.

Freie Augsburger Surferei vorbei!

Es ist ein schönes Projekt, über das hier auch mehrfach berichtet wurde: Der Augsburger Freifunk. Einer seiner besonders gern (aus)genutzten Dienste ist ein offener Internetzugang für alle, ermöglicht indem einzelne Freifunker ihren Internetzugang teilen. Damit soll jetzt ab 1. August Schluss sein, während ansonsten das Projekt offenbar weitergeführt werden soll. Grund ist, dass es nicht zu der erhofften Gegenseitigkeit und Community-Bildung kam. Schade. Doch der Aufruf, das zu ändern steht im Freifunkblog.

Webschau: Augsburger Blogosphäre

Gerade etwas mehr als ein halbes Jahr ist es her, seit Bastie eine Liste der Augsburger Blogs zusammengestellt hat. Prima Idee. Da ein halbes Jahr doch eine Menge Zeit ist und ich mir immer wieder einen Überblick über die Augsburger Blogosphäre wünsche, habe ich Basties Liste von damals mal um einige Aktualisierungen und Neuentdeckungen ergänzt. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Richtigstellungen und Ergänzungen via Kommentar oder eigenem Blog willkommen! Ich würde mich freuen, wenn wir so gemeinsam mal einen möglichst vollständigen aktuellen Überblick zustande brächten. Was ich hier bewusst zunächst mal weglassen wollte, sind rein kommerzielle Firmenblogs (wenn auch die Trennung nicht immer so recht recht klar sein mag) und solche von Parteien, Vereinen, Verbänden etc. Ich dachte, sonst wird es zu unübersichtlich.

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“Ein Mehr an Freiheit verlangt stets auch ein Mehr an Wissen”

Wie wahr! Es gibt unzählige Sachverhalte, auf die diese Aussage zutrifft und mir fällt kein einziger ein, auf den nicht. Ganz anders als bei dem Slogan “Wissen ist Macht”, den ich noch nie so richtig stimmig fand und der mir vor allem nie Anreiz zur Wissensaneignung war. 23.600 Treffer bei Google zeigen, wieviele darauf mit einem “nichts wissen macht auch nichts” antworten. Wenn es hingegen um Freiheit geht, dann macht “nichts wissen” eben doch was. Ohne Wissen ist sie schlechthin nicht realisierbar.

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Gefallen ist der Satz “Ein Mehr an Freiheit verlangt stets auch ein Mehr an Wissen” auf dem Linux-Infotag am letzten Samstag in Professsor Dr. Klüvers Keynote. Klar, dass er sich in diesem Kontext auf Linux bezog. Genauso gut würde er aber z.B. auf die letzten Augsburger Volksentscheide oder unsere Demokratie überhaupt passen. In diesem Fall hatte Klüver Windows mit Linux verglichen und gemeint, sie verhielten sich zueinander in etwa wie Playmobil zu Lego. Klar, dass die kreativen Möglichkeiten, die Lego-Bausteine bieten, denen der fertigen Playmobilfiguren überlegen sind. Noch dazu gibt es bei Linux nicht nur die Bausteine gratis, sondern obendrein auch noch die Werkzeuge zu ihrer Anfertigung. Fehlt also ein Bauelement um dein Traumprojekt zu bauen, dann machst du es dir eben selbst. Naja, entsprechendes Wissen eben vorausgesetzt. Freilich braucht keiner so weit zu gehen, wenn er nicht will. Linux gibt es inzwischen auch “out of the box”. Aber dann schwinden die Unterschiede zum Playmobil, wenn auch eine Menge andere Vorzüge bleiben.

Mehr als 300 Besucher zählte der diesjährige Linux-Infotag. Besonders groß war der Ansturm auf das Einsteiger-Workshop, bei dem die Gäste Linux Hands-on erkunden konnten. Weil zu dem vormittags angesetzten Termin nicht alle Interessenten zum Zuge kamen, fand nachmittags eine Wiederholung statt. Da waren die Veranstalter genauso flexibel wie das Betriebssystem, das sie propagieren. Kein Wunder. Die Werkzeuge, die wir benutzen, prägen eben nicht nur die Werkstücke, sondern letztendlich auch uns selbst. Dies ist umsomehr wahr, wenn es sich um so omnipräsente und universelle Werkzeuge wie die Computersysteme, die wir nutzen, handelt.

Einen guten Bericht über den Linux-Infotag mit Links zu einem Video und weiteren Berichten gibt es auf der Freifunk-Website.

Linux für Augsburg (4) – Programm am 29.03

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Nächsten Samstag, am 29. März ab 10.00 h steigt er: Der Augsburger Linux-Infotag!
Das Programm ist bereits online. Neben Infoständen zu Themen wie Freifunk, Amateurfunk, freie Software, Ubuntu-Linux etc. wird es drei Vortragsreihen geben:

  • Eine für Linux-Einsteiger (einschließlich eines konzentrierten Workshops mit der Möglichkeit Linux Hands-on zu erkunden);
  • eine für Linux-Gurus und solche, die es werden wollen und
  • eine mit einem breiten Spektrum an Themen rund um freie Software und freie, kooperative Projekte, das über die Linux-Materie hinausgeht.
Details, Abstracts und teils schon Folien der geplanten Vorträge und einen Eindruck von der entsprechenden Veranstaltung der Vorjahre findet ihr auf der Website der Linux User Group Augsburg (LUGA) e.v., die zusammen mit der Hochschule Augsburg Veranstalter ist.

Linux für Augsburg (3) – Freiheit!

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Nicht nur Linux, sondern auch andere freie Projekte wie Openstreetmap, Wikipedia und Freifunk werden beim Linux Infotag Thema sein.
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Freiheit nutzen!

Auch darum wird es beim diesjährigen Augsburger Linux-Infotag gehen.

Linux ist ein Teil davon. Denn frei, wie in “Freiheit” (nicht nur wie in “Freibier”) ist dieses Kind des Internet. Genauso frei sind seine jüngeren Geschwister Wikipedia und Openstreetmap. Auch sie werden Thema bei dem Event am 29. März sein. Wie Linux sind sie das Produkt kollektiver, über das Internet vernetzter Intelligenz und ein beeindruckendes Beispiel dafür, welche Möglichkeiten, gemeinsam Großes zu schaffen, uns das Internet bietet. Endlich haben wir ein Medium, das es uns allen erlaubt, nicht nur Konsument, sondern Produzent von Wissen, Kunst und Kultur zu sein! Seine Struktur ist durch Offenheit, flache Hierarchie, Diskussion und Konsens gekennzeichnet. In ihm entstand der Hackergeist, der sich schafft, was er braucht, und Beschränkungen jedweder Art geschickt umschifft. Was läge näher, als dass er auch das Netz selbst frei sehen will. Hier setzt die Freifunk-Initiative an, die freie, für alle offene WLAN-Netze schafft. Auch sie wird mit einem Infostand auf dem Linux-Infotag präsent sein. Es geht also um mehr als nur Linux. Es geht um vielfältige Möglichkeiten, Freiheit zu nutzen und gemeinsam mehr Freiheit zu schaffen. Ein Medium, das uns dazu die Chance gibt, haben wir endlich. An uns liegt es, den richtigen Gebrauch davon zu machen und seine und unsere Freiheit zu wahren und zu mehren.

Die meisten Nutzer greifen über Software, die von einem einzigen Konzern – Microsoft – kontrolliert wird, auf die neue Medienwelt zu und geben somit ein Stück Freiheit schon an der Eingangstür ab.”

schreibt Erik Möller im Vorwort zu seinem Buch “Die heimliche Medienrevolution”. Nicht so die Organisatoren des Linux Infotags, die euch am 29. März in revolutionsroten T-Shirts mit Tux im Guevara-Look auf dem Rücken erwarten!

Linux für Augsburg (2)

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Im Vorfeld des diesjährigen Augsburger Linux Infotags, der am 29. März stattfindet, habe ich mir ja vorgenommen, jede Woche einen weiteren Pinguin hier aufmarschieren zu lassen, so wie man vor Weihnachten am Adventskranz wöchentlich eine weitere Kerze zuschaltet, bis es schließlich vier sind und das Ereignis vor der Tür steht.

Mit dem heutigen Pinguinaufmarsch möchte ich kurz meine persönlichen Linux-Erfahrungen zusammenfassen:
Ich benutze Linux bereits seit vielen Jahren, normalerweise parallel mit Windows auf dem gleichen Rechner installiert. Dabei habe ich durchgehend mit Linux bessere Erfahrungen als mit Windows gemacht. Weil Linux lange Zeit den Ruf hatte, nur etwas für Freaks oder Profis zu sein, möchte ich dazu gleich anmerken, dass ich absolut keines von beidem bin. Weder habe ich irgend etwas einschlägiges studiert noch habe ich Lust, Zeit und Geduld, lang an meinem Rechner rumzupfriemeln und rumzuprobieren. Ich will, dass sich alles möglichst flott installieren lässt und ich dann damit meine Arbeit machen kann, ohne mich weiter darum zu kümmern. Und genau das habe ich bei Linux gefunden. Profis werden nun vielleicht kritisch die Nase rümpfen: Aber ich mache keinerlei Updates und hatte normalerweise auch keinen Virenschutz für Linux. Trotzdem hatte ich

  • noch nie Probleme mit Viren, Trojanern oder dergleichen.

Was mir außerdem an Linux gefällt:

  • Freiheit und Kostenlosigkeit. Dass Linux und die Open Source-Programme, die darunter laufen, nichts kosten schont meinen Geldbeutel. Doch der Freiheitsbegriff geht weit über die Kostenlosigkeit hinaus. Wie in “freie Meinung”, nicht nur wie in “Freibier” ist er zu verstehen. Die Philosophie ist hier bei GNU schön erklärt.
  • Robustheit und Stabilität. In all den Jahren ist mir Linux noch nie abgestürzt. Wenn ich es einmal nicht starten konnte, lag es daran, dass ich vorher Systemdateien verändert hatte und war leicht nachzuvollziehen und zu korrieren. Sinnlose Fehlermeldungen oder einen “Blue Screen” aus heiterem Himmel wie bei Windows habe ich noch nie erlebt.
  • Sicherheit. Abgesehen davon, dass es kaum Viren für Linux gibt ist auch das Sicherheitskonzept insgesamt besser als bei Windows. Es wird nur mit den Rechten und Diensten gearbeitet, die wirklich gebraucht werden. Ich melde mich normalerweise nicht als Administrator sondern als einfacher Benutzer am System an. Will ich etwas tun, das Administratorrechte braucht, so kann ich mir diese speziell zu diesem Zweck durch Passworteingabe verschaffen. Bei den Windowsversionen, die ich kenne, hatte das nie so richtig funktioniert.
  • Die übersichtliche Software-Verwaltung. Die meisten Linux-Anwender benutzen so wie ich Linux-Komplettpakete, sogenannte “Distributionen” wie SUSE, Debian oder das auf letzteres aufsetzende Ubuntu.
    Anders als es bei Windows der Fall ist, wo ich ja Büropaket, Bildverarbeitung etc. extra kaufen muss, habe ich damit von Anfang an alles zur Verfügung, was ich im Computeralltag so brauche: Office-Paket, das gute Bildverarbeitungsprogramm GIMP, Fotoverwaltug, Multimedia-Programme, naja wirklich einfach alles, was ich brauche. Selbst Programmierwerkzeuge wie JDK, Compiler für verschiedene Sprachen etc. sind dabei, auch Spiele und vieles mehr. Sollte doch mal etwas, das ich will, nicht mit auf der Installations-CD sein, so kann ich es direkt aus der Software-Verwaltung heraus vom Internet herunterladen. Alle Programme, die ich entweder bei der Erstinstallation ausgewählt oder später nachinstalliert habe, ordnen sich brav in Rubriken wie “Büroprogramme”, “Grafik”, “Internet”, “Multimedia” ,”System” etc. ein, die in Unterverzeichnisse wie “Adressbuch”, “Datenbank”, “Dokumentansicht”, “Flussdiagramm” …. aufgeteilt sind. Alles brav alphabetisch sortiert, keine nichtssagenden Markennamen, die sich in den Vordergrund drängen, sonders alles bequem auffindbar. Bei jeder Installation oder Deinstallation werden Abhängigkeiten von anderen Programmen verlässlich überprüft. Das ist wesentlich leichter zu handhaben als die Windows Registry.
  • Vielfalt. Es gibt eine große Auswahl an verschiedenen Distributionen für die verschiedensten Zwecke. Da sie kostenlos und leicht zu beschaffen sind, kann ich mir genau das aussuchen, was zu mir und meinem Rechner passt.
  • Die Linux-Community. Ich schätze sie für ihre Hilfsbereitschaft und ihr Wissen, das auch Zusammenhänge erfasst, aber ebenso dafür, dass sie oft auch über den Linux-Tellerrand hinaus Engagement, Interesse und Verständnis zeigt für freie Projekte wie z.B. Open Street Maps und Freifunk und Problematik wie Vorratsdatenspeicherung, Überwachung, DRM, digitale Spaltung und vieles mehr. So kam ich ursprünglich zu Linux, weil ich mit Win95 nicht zurecht kam und mein Rechner wirklich dauernd abstürzte, ohne dass es mir gelang, im Internet oder in Computerclubs wirkliche Erklärungen und/oder Hilfe zu finden. Ganz anders mit Linux. Geradezu “am Händchen geführt” von den Mitgliedern der Augsburger Linux User Group fand ich mich bei meinen ersten Gehversuchen damit, die damals bei weitem nicht so bequem waren wir heute.
  • Instant-Linux. Praktisch sind sogenannte “Live CDs”, wie Knoppix, aber auch z.B. die Ubuntu-CD, mit der man Ubuntu erst testen kann, bevor man es installiert. Ich benutze sie im Urlaub, um kurz auf einem fremden Rechner zu arbeiten, wenn ich keinen Laptop dabei haben. Auch im Büro war sie mir schon nützlich. Ich konnte damit arbeiten, während das Netzwerk nicht funktionierte, kurz Bilder bearbeiten, obwohl wir keine Bildbearbeitungssoftware hatten etc. Wenn man nur Windows hat und das einmal nicht startet, ist sie ein hervorragender Notretter. Mit bequemer graphischer Oberfläche kann man Daten sichern, indem man sie z.B. auf CD brennt. Profis können noch eine Menge mehr damit anfangen.